22.01.2015

San Francisco

Erwartungsgemäß klappt das mit der Zeitumstellung (9 Stunden) nicht auf Anhieb und so sind wir um 03:30 munter. Ab 05:30 hat dann das benachbarte Starbucks offen und wir organisieren uns ein Frühstück. An unserem Tisch sitzt ein Brooklyner mit italienischen Wurzeln und hält uns einen Vortrag über die Geschichte Europas im allgemeinen und die Siziliens im speziellen (die Mafia ist nicht so schlecht wie man denkt).
Dann marschieren wir zur nahegelegenen U-Bahn-Station und organisieren uns dort 3-Tages-Tickets für Öffis in San Francisco. Direkt daneben startet dann die berühmte historische Cable-Car-Linie (inkl. manueller Drehscheibe zum Wenden). Mit ihr fahren wir nach China Town.


Dort ist aber noch nicht viel los - die meisten Läden öffnen erst um 10:00. Wir wandern also weiter nach Little Italy und von dort zur berühmten Lombard Street. Sie windet sich in engen Kurven einen Steilen Hügel hinunter (Einbahn, darf nur nch unten befahren werden) und ist aus diversen Filmszenen bekannt.


Weiter geht es zu Fuß zum Fort Mason. Im amerikanischen Bürgerkrieg gegründet und während des 2. Weltkriegs Logistikknotenpunkt für den Pazifikkrieg ist es heute ein sehr sauber gepflegtes Wohn- und Naherholungsgebiet. Von dort hat man auch einen guten Blick auf Alcatraz und die Golden Gate Bridge.
Entlang der Küste geht es bei sehr frischem Wind zur Fishermans Wharf, einem für seine vielen Restaurants und Shops bekannten Stadtteil. Dort stärken wir uns mit einem leckeren Rosinen-Schoko-Brot und beobachten noch ein wenig die Seelöwen, die dort seit einigen Jahren die Holzstege in Beschlag nehmen.


Danach brauchen wir eine kurze Mittagspause, ehe wir uns zwecks Mittagessen wieder auf den Weg nach China-Town und Little-Italy machen. Wir landen bei Sotto Mare in der Green Street - einem kleinen Fischmarkt, der gleichzeitig Oysteria und Restaurant ist. Dort speisen wir vorzüglich (Fisch und Muscheln) und machen uns dann noch einmal auf den Weg zu den Piers um dort die Sonne zu genießen (am Vormittag war es uns nämlich ziemlich kühl - nett gesagt).
Zurück im Hotel übermannt uns die Müdigkeit und wirft die Pläne für den Abend über den Haufen ...

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