Die Reise nach San Francisco beginnt um 04:30 mit der Abfahrt von zu Hause. Mit dem Taxi geht es noch ganz verschlafen zum Flughafen nach Graz.
Dort checken wir mit Rekordgepäck ein: 105 kg aufgeteilt auf 3 Koffer, 2 große Taschen und 2 Boardtrolleys ...
Von Graz fliegen wir zuerst nach Frankfurt.
Dort steigen wir dann in einen Airbus A380 der Lufthansa mit Ziel San Francisco um.
An Bord ist es trotz der sehr trockenen Luft sehr angenehm (v.a. aufgrund der guten Speisen und Getränke) und wir erleben somit einen schönen zehneinhalb stündigen Tagflug auf sehr nördlicher Route (wir überfliegen Grönland ziemlich in der Mitte der Insel).
Unsere Meinung zum Lufthansa A380: Wir sitzen in Reihe 12 im Oberdeck. Die Geräuschentwicklung ist deutlich geringer als bei kleineren Maschinen. In Verbindung mit den Noise-Cancellation-Headsets nimmt man fast nicht wahr, dass man in einem Flieger ist. Es sind kaum Vibrationen zu spüren, aber wir haben offensichtlich auch einen sehr ruhigen Flug gehabt.
Die Sitze sind auch mit einem variierbaren Luftdrucksystem ausgestattet, aber im Fußbereich um eine Spur schmäler, als die der AUA. Ein besonderer Gag ist wohl das Fenster am WC ;-)
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In San Francisco angekommen, werden wir mit einem im Voraus gebuchten Shuttle ins Hotel gebracht (GO Lorrie's Airport Shuttle) - wegen der vielen Koffer haben wir einen "private transfer" gebucht, der aber relativ preisgünstig ist. Es klappt alles problemlos und wir sind nach 20 Minuten im Hotel.
Das Hotel heißt DIVA und liegt zentral. Die Zimmer sind geräumig und stylisch (zumindest für die USA). Es gibt zwar keine Verpflegung, aber auf der einen Seite vom Hotel ein Starbucks und auf der anderen einen Mexikaner.
Wir beschließen unsere Müdigkeit zu ignorieren und die Stadt einmal zu Fuß zu erkunden. Alle paar hundert Meter treffen wir auf Gruppen von Brüdern mit Trollies (meist 4 Trollies und 7 bis 8 Leute). Offensichtlich hat der wunderbar sonnige Nachmittag zu dieser Häufung beigetragen.
Am Hafen werden wir dann zufällig Augenzeugen einer kleinen Show, die ein Feuerwehrboot und ein Schlepperkahn aufführen.
Appropos "Schlepper" - wir schleppen uns dann noch zurück zum Hotel und landen beim Mexikaner nebenan. Dort bekommen wir fantastische Forellenfilets im mexikanischen Stil.
Jetzt sollten wir als Jetlagbekämpfungsmaßnahme noch ca. eineinhalb Stunden munter bleiben. Ob wir das schaffen ist eine andere Frage ;-)