In der Früh machen wir uns gleich auf den Weg zum Strand. Man merkt schnell, dass sich da einfach zu viele Touristen ein zu kleines Fleckchen Erde teilen. Obwohl der Strand selbst und auch das Meer sehr schön sind.
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Wieder zurück im Hotel packen wir schnell und fahren mit unserem Billigsttransfer zum Flughafen (dementsprechend haben wir einen uralten Bus als Transportmittel - aber wir kommen gut an). Der Fahrer verdient sich sein Trinkgeld, indem er uns für Collegeabsolventen hält, die gerade auf Honeymoon sind.
Am Flughafen müssen wir eine gute halbe Stunde auf unser zwischenzeitlich deponiertes Gepäck warten, aber dann sind wir wieder vollständig und checken alles bei United ein.
Jetzt sitzen wir gerade im Flieger und schreiben Tagebuch und Postkarten. Wir haben über Satellit Verbindung zum Internet. So können wir auch mitverfolgen, wo genau der Taifun Higos seine Bahn zieht, den wir großräumig umfliegen müssen. Daher wird unser Flug nach Guam heute etwas länger dauern.
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Noch Zeit für eine Zusammenfassung zu Hawaii:
- Es war in Summe anders, als wir es erwartet hätten.
- O'ahu und Big Island sind sehr verschieden.
- Die schöneren Strände findet man auf O'ahu.
- Auch die Einkaufsmöglichkeiten und Vielfalt an Restaurants sind auf O'ahu deutlich besser. Auf Big Island wirkt dagegen alles etwas altmodisch, oder wenn man es positiv sehen will, "retro".
- Dafür hat Big Island mehr Natur zu bieten und man könnte eine viel längere Zeit aktiven Urlaub machen.
- Zumindest jetzt im Winter war das Klima auf beiden Inseln sehr angenehm. Die Nächte sind kühl, sodass man ohne Klimaanlage auskommt. Auf beiden Inseln muss man auf der Ost-Seite mit mehr Regen rechnen. Der Westen ist wärmer und trockener.
- Frische Früchte und Fische sorgen für einen ausgezeichnten Speiseplan. Beides ist so gut wie überall verfügbar (vom Supermarkt, über Fastfoodbuden bis hin zu feinen Restaurants).
- Auf Kleidung legen die Amerikaner nicht viel wert. Außer in Waikiki braucht man sich daher um die Garderobe keine Sorgen machen.
- Die Preise für Nahrungsmittel (Supermarkt und Restaurants) sowie Unterkunft sind hoch (etwa 40% bis 100% mehr als bei uns). Dafür sind Mietautos günstig. Eintrittspreise und Kosten für Ausflüge liegen im Durchschnitt.
- Positiv fällt die Sauberkeit in Orten und auch entlang der Straßen auf.
- In den zahlreichen "Parks" (auch fast jeder Strand ist ein Park) gibt es kostenlos benutzbare öffentliche WCs, die meistens in einem guten Zustand sind.
- Wie auch schon in San Francisco sieht man sehr viele Menschen, die obdachlos sind und es scheinbar nicht mehr zurück ins Leben schaffen.
Jetzt werden wir in Kürze die Datumsgrenze überfliegen, damit endet der Tag schon etwas früher.