02.02.2015

Hawaii - Big Island, der Norden

Die Nacht war angenehm kühl und die einzigen Geräusche sind der Wasserfall und das Quaken der Fösche. Und dann am Morgen der Ausblick von unserer Terasse, wo wir heute unser Frühstück essen ...

Aufgrund des schönen Wetters entscheiden wir uns entlang der Küste nach Norden zu fahren. Die Küste fällt steil ab und ist mit tropischer Vegatation bedeckt, was eine beeindruckende Landschaft ergibt.

Als nächstes sehen wir uns die Akaka Falls an. Das Wasser stürzt 135 Meter tief in einen kleinen See und fließt dann von dort ab. Beeindruckend sind aber auch die Pflanzen in der Gegend.

Gegen Mittag erreichen wir dann das Städtchen Honokaa. Es wirkt total retro, wie wenn die Zeit vor 50 Jahren stehen geblieben wäre (wobei man sagen muss, auch Hilo ist nicht gerade am Puls der Zeit). Wir besorgen uns in einem Supermarkt etwas zum Essen und fahren weiter nach Norden.
Die letzte Station ist das Waipio Valley. Vom Parkplatz sind es ein paar Meter zu einem Lookout, von dem man ins Tal hinunterschauen kann. Der Anblick ist beeindruckend.

Wir beschließen hinunter zu marschieren. Der Weg ist eine alte, baufällige Straße mit extremen Gefälle. Die, die uns von unten entgegen kommen, machen einen ziemlich fertigen Eindruck. Wir führen das aber auf ihre schlechte Kondition zurück (unsportliche Amerikaner halt). Uns Zittern dann zwar auch schon ein wenig die Knie (vor lauter Bremsen), aber wir kommen am Strand an, der aus feinem grauen Vulkansand besteht. Wir setzen uns auf einen Stein und genießen, das Schauspiel, das die Brandung am flachen Strand bietet.

Dann machen wir uns auf den Rückweg. Inzwischen ist die Sonne nicht mehr hinter Wolken versteckt und wir verstehen, wieso die, die uns zuvor entgegen gekommen sind, so fertig waren. Wir brauchen für den Aufstieg zwar nur knapp mehr als 30 Minuten sind aber völlig durchgeschwitzt und am Verdursten, als wir oben ankommen.
Am Weg nach Hause besorgen wir uns in einem Supermarkt noch unser Abendessen (roher Thunfisch ;-)). Als letzte Aktion waschen wir noch einen Teil unserer Schmutzwäsche, womit ein für uns recht anstrengender Tag zu Ende geht.
Die Wetterprognose für morgen ist gut - vielleicht können wir dann auf den höchsten Berg der Welt (gemessen von seiner Basis bis zum Gipfel).


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