26.01.2015

Hawaii - O'ahu Nordrunde

Durch das Schlechtwetter ist die erste Nacht angenehm kühl gewesen und wir können uns Stück für Stück an das wärmere Klima gewöhnen (zuerst Frühling in San Francisco und jetzt Frühsommer auf Hawaii).
Die Prognose für das Wetter ist im Süden eher durchwachsen - wir wollen daher einen Ausflug ins Landesinnere machen und uns dort die Dole-Plantage anschauen.
Kaum haben wir die Bergkette nach Westen hinter uns gelassen begrüßt uns herrlicher Sonnenschein. Wir fahren weiter nach Norden, aber dort, wo laut Reiseführer die Dole Ananasplantage sein sollte, finden wir etwas ganz anderes: Die "Green World Coffee Farm"
Das ganze ist ein schrulliger Laden, in dem man gratis Kaffe verkosten und dann die verschiedensten Sorten erwerben kann. Dahinter gibt es auch noch eine Schaupflanzung. Dort treffen wir im hintersten Eck den Eigentümer beim Ernten. Er beantwortet uns gerne unsere Fragen zum Thema Kaffeanbau. So erfahren wir, dass Ariane's Pflanze einen tieferen Topf braucht und dass sie durch Düngung mit Phosphor zum Blühen gebracht werden kann.
In der unteren Bildreihe sieht man links Blüten und rechts Kaffeekirschen - die prinzipiell gleichzeitig am selben Strauch/Baum vorkommen kann. Wir kosten eine reife Kaffeekirsche eines Arabica-Strauchs - sie schmeckt süß, die Kirsche eirer Robusta-Pflanze hat dagegen kaum Zucker; daher kommt auch das bessere Aroma des Arabica Kaffees nach der Röstung.

Ein Stück weiter im Norden finden wir dann die Dole Plantage. Das ganze ist extrem touristisch aufgezogen. Trotzdem gibt es einige interessante Dinge zu erfahren. So trägt eine Ananaspflanze zum Beispiel zwei Mal Frucht. Oder ein Arbeiter kann an einem Tag bis zu 1000 junge Pflanzen händisch setzen (auch geerntet wird mit der Hand). Und zu den besten Zeiten der Platage (um 1930) kamen 2/3 der weltweit produzierten Ananas aus den Dole-Plantagen von O'ahu. Ursprünglich stammt die Frucht übrigens aus Paraguay.
Im Laden kaufen wir uns eine Portion Ananaseis mit Ananasstückchen und einen Becher frsich gepressten Ananassaft - beides schmeckt vorzüglich.
Erwähnenswert sind auch noch die dekorativen Gartenanlagen mit den verschiedensten Ananasgewächsen.

Auf der Straße weiter nach Norden durchfahren wir dann rießige Ananas- und Kaffeeplantagen.

Nachdem wir die Nordküste erreicht haben, kommen wir in ein Städchen mit Namen Haleiwa. Es ist berühmt, weil es dort im Winter die höchsten Wellen gibt und entsprechend für Wellenreiter eine Art Mekka ist. Wir nehmen uns etwas Zeit um sie zu beobachten.
Hinter den Stränden gibt es sehr schön angelegte Parks und im Städtchen selbst viele kleine Lokale. In einem davon gibt es eine lokale Spezialität: Fleisch vom Kalua-Schwein (eigentlich keine besondere Rasse, sondern eine Zubereitungsart mit heißen Steinen und Bananenblättern) - das müssen wir natürlich testen.

Zurück fahren wir entlang der Ostküste. Dabei entdecken wir einige beeindruckende Landschaften ...

Zurück in unserer Unterkunft steht noch eine Runde Laufen am Programm und dann gibt es Abendessen - wieder rohen Thunfisch vom feinsten und dazu ein paar Muscheln. Und dann macht sich wie gewohnt schon sehr früh Müdigkeit breit ...


5. Tag - Übersicht - 7. Tag