07.02.2015

Hawaii - Westen und Süden

Für heute nehmen wir uns eine große Tour zu den Stränden im Westen und Süden vor. Geplant sind knapp über 380 km.
Wir starten wieder mit der Passstraße nach Westen und unser erstes Ziel ist dann im Nordwesten der Strand von Hapuna. Er gilt als der schönste Sandstrand auf Big Island.
Heute beeindruckte er uns aber nicht so sehr. Es ist hohe Flut (wegen des Vollmonds) und dadurch ist der Strand relativ schmal. Da es Samstag ist, sind auch entsprechend viele Leute am Strand. Dann ist der Seegang heute auch recht stark und das Wasser mit Sand vermischt. Und dann lassen sich diese Wellen mit unserem Boogie Board nicht ordentlich reiten (David bei einem der wenigen gelungenen Versuche in der Bildmitte rechts). Wir bleiben also nicht allzu lange ...

Der nächste Strand heißt Kekaha Kai und liegt ein Stück weiter im Süden. Wir entdecken ihn zufällig, weil wir die Zufahrt zu unserem eigentlichen Ziel nicht finden bzw. die Straße abgesperrt ist. Leider ist auch dort die Brandung für klassisches Baden zu stark. Vom Strand aus lassen sich aber einige Buckelwale beobachten (leider sind sie weg, nachdem das Teleobjektiv auf der Kamera ist).

Nach einem kleinen aber guten Lunch (Sushi aus dem Supermarkt) geht es zum nächsten Ziel - die Kealakekua Bay. Historisch interessierten fällt da natürlich sofort ein, dass das jener Ort ist, an dem James Cook im Februar 1779 während seiner dritten Südseereise bei einer Auseinandersetzung mit den Einheimischen ums Leben kam. An dem Ort steht heute ein Denkmal. Und auf der anderen Seite der Bucht kann die Kultstätte der Einheimischen besichtigt werden.
Die Stelle vor dem Cook-Denkmal gilt als das beste Schnorchelgebiet auf Big Island. Obwohl sich die See inzwischen beruhigt hat, ist die Sicht im Wasser noch immer sehr schlecht. Wir haben also auch da nicht wirklich Glück.

Weiter nach Südosten zum letzten Strand für heute, dem Punaluu County Beach Park. Er ist für seinen schwarzen Sand und die Meeresschildkröten bekannt. Als wir ankommen ist es allerdings recht bewölkt und schon spät. Wir entscheiden uns nicht mehr ins Wasser zu gehen und machen nur einen Spaziergang.

Am Rückweg liegt der Vulcane Nationalpark. Wir entscheiden uns noch einmal stehen zu bleiben (die Eintrittskarte gilt eine ganze Woche) und einen Blick auf den Vulkankrater bei Dunkelheit zu werfen. Wie die Bilder zeigen, zahlt es sich aus, weil jetzt der aufsteigende Rauch das Rot des Lavasees darunter reflektiert.


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